🐶 Hundeshampoo – Worauf du beim Kauf achten solltest
Warum Hundeshampoo wichtig ist
Viele Hundebesitzer fragen sich: Braucht mein Hund wirklich ein spezielles Shampoo?
Die Antwort lautet ja – denn die Haut von Hunden unterscheidet sich deutlich von der menschlichen. Während unsere Haut einen pH-Wert von etwa 5,5 hat, liegt der pH-Wert von Hundehaut bei rund 7,0.
Ein zu saures (menschliches) Shampoo kann die natürliche Schutzbarriere der Hundehaut zerstören, was zu Juckreiz, Schuppen oder Reizungen führen kann.
🧴 Worauf du beim Kauf von Hundeshampoo achten solltest
Beim Kauf eines Hundeshampoos lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe und den Einsatzzweck. Hier sind die wichtigsten Punkte:
1. Natürliche Inhaltsstoffe:
Achte auf pflanzliche oder bio-zertifizierte Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Kamille oder Kokosöl. Diese reinigen sanft und pflegen gleichzeitig Haut und Fell.
2. Ohne scharfe Chemie:
Vermeide Shampoos mit Silikonen, Parabenen, Sulfaten oder künstlichen Duftstoffen. Diese können Allergien auslösen oder die Haut austrocknen.
3. An den Felltyp angepasst:
Für Langhaarhunde, Kurzhaarhunde oder Welpen gibt es spezielle Formulierungen. Ein gutes Hundeshampoo ist immer auf den Felltyp abgestimmt.
4. Medizinische Shampoos nur nach Bedarf:
Bei Hautproblemen (z. B. Flohbefall, Pilzinfektionen oder Schuppen) sollte ein tierärztlich empfohlenes Shampoo verwendet werden.
5. Der richtige Duft:
Hunde mögen keine intensiven Parfümnoten. Ein neutraler oder leicht natürlicher Duft ist ideal.
✅ Pro & ❌ Kontra: Hundeshampoo im Überblick
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Pro |
Kontra |
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Schützt die empfindliche Hundehaut |
Falsches Shampoo kann die Haut reizen |
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Entfernt Schmutz und unangenehme Gerüche |
Zu häufiges Waschen kann den Fettfilm zerstören |
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Unterstützt glänzendes, gepflegtes Fell |
Billigprodukte enthalten oft aggressive Tenside |
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Natürliche Inhaltsstoffe pflegen sanft |
Manche Hunde reagieren empfindlich auf Düfte |
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Medizinische Varianten helfen bei Hautproblemen |
Spezialshampoos sind teurer als Standardprodukte |
🐕 Wie oft sollte man den Hund baden?
Das hängt stark von der Rasse, der Aktivität und dem Felltyp ab.
Als Faustregel gilt:
👉 Ein Bad alle 6–8 Wochen reicht meist völlig aus – außer der Hund hat sich stark verschmutzt.
Wichtiger als häufiges Baden ist eine regelmäßige Fellpflege mit Bürsten und Kämmen.
💡 Tipp vom Professor-Keks-Team
Nach dem Baden solltest du das Fell gründlich ausspülen und langsam trocknen – am besten mit einem weichen Handtuch und lauwarmer Luft.
Vermeide heißes Föhnen, denn das kann die Haut reizen.
Fazit: Das richtige Hundeshampoo macht den Unterschied 🛁
Ein gutes Hundeshampoo schützt Haut und Fell, sorgt für einen angenehmen Geruch und unterstützt die Gesundheit deines Lieblings.