Pfotenpflege beim Hund – besonders wichtig im Winter & Sommer
Die Pfoten deines Hundes sind täglich starken Belastungen ausgesetzt: rauer Untergrund, Kälte, Hitze oder Streusalz. Trotzdem werden sie oft vernachlässigt. Dabei ist eine gute Pfotenpflege beim Hund entscheidend für Gesundheit, Bewegungsfreude und Wohlbefinden – vor allem im Winter und im Sommer.
In diesem Artikel erfährst du, warum Pfotenpflege so wichtig ist, worauf du je nach Jahreszeit achten solltest und wie du Hundepfoten richtig pflegst.
🐾 Warum ist Pfotenpflege beim Hund so wichtig?
Hundepfoten bestehen aus Ballen, Haut, Krallen und feinen Zwischenräumen. Diese Bereiche sind empfindlich und können schnell Schaden nehmen.
Typische Probleme ohne Pfotenpflege:
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rissige oder trockene Ballen
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Entzündungen zwischen den Zehen
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Schmerzen beim Laufen
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Infektionen durch kleine Verletzungen
👉 Regelmäßige Pflege hilft, Schmerzen zu vermeiden und Probleme frühzeitig zu erkennen.
❄️ Pfotenpflege im Winter: Schutz vor Kälte & Streusalz
Im Winter leiden Hundepfoten besonders unter:
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Streusalz
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Splitt
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eisigem Untergrund
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trockener Heizungsluft
Tipps für gesunde Hundepfoten im Winter
1. Pfoten nach jedem Spaziergang reinigen
Lauwarmes Wasser reicht aus, um Salz und Schmutz zu entfernen.
2. Pfoten regelmäßig einfetten
Eine schützende Pfotenpflege (z. B. Pfotenbalsam) hält die Ballen geschmeidig und verhindert Risse.
3. Fell zwischen den Zehen kürzen
Zu langes Fell sammelt Eis und Streusalz – das kann schmerzhaft sein.
☀️ Pfotenpflege im Sommer: Schutz vor Hitze & Trockenheit
Heißer Asphalt, Sand oder Pflastersteine können Hundepfoten im Sommer stark belasten.
Darauf solltest du achten
1. Asphalt-Test machen
Ist der Boden für deine Hand zu heiß, ist er auch für Hundepfoten ungeeignet.
2. Spaziergänge verlegen
Frühmorgens oder abends ist der Untergrund deutlich kühler.
3. Pfoten feuchtigkeitsspendend pflegen
Auch im Sommer können Ballen austrocknen. Eine regelmäßige Pflege hält sie elastisch und widerstandsfähig.
🧴 Wie pflegt man Hundepfoten richtig?
Eine einfache Pflegeroutine reicht völlig aus:
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Pfoten kontrollieren (Risse, Fremdkörper, Rötungen)
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Sanft reinigen
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Pflegendes Produkt dünn auftragen
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Kurz einziehen lassen
Die Pfoten deines Hundes sind täglich starken Belastungen ausgesetzt: rauer Untergrund, Kälte, Hitze oder Streusalz. Trotzdem werden sie oft vernachlässigt. Dabei ist eine gute Pfotenpflege beim Hund entscheidend für Gesundheit, Bewegungsfreude und Wohlbefinden – vor allem im Winter und im Sommer.
🚨 Wann sollte man zum Tierarzt?
Bitte nicht selbst behandeln bei:
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stark blutenden Rissen
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eitrigen Entzündungen
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dauerhaftem Humpeln
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starken Schwellungen
Frühes Handeln schützt vor schlimmeren Folgen.
✅ Fazit: Pfotenpflege gehört zur täglichen Hundehygiene
Ob Winter oder Sommer – die richtige Pfotenpflege beim Hund ist kein Luxus, sondern notwendig. Mit regelmäßiger Kontrolle, Reinigung und Pflege bleiben Hundepfoten gesund, belastbar und schmerzfrei.