Der Herbst ist da

und mit ihm neue Herausforderungen für Hundebesitzer

Bunte Blätter, frische Luft und raschelnde Spaziergänge – der Herbst ist
eine wunderschöne Jahreszeit, auch für unsere Hunde. Doch zwischen
Kastanien, Pilzen und feuchtem Laub lauern einige unsichtbare Gefahren,
die schnell zur gesundheitlichen Bedrohung werden können.
Wir von
Professor Keks zeigen dir, worauf du jetzt achten solltest, damit dein
Hund sicher und gesund durch die goldene Jahreszeit kommt.

Kastanien und Eicheln auf Waldboden

🌰 1. Kastanien und Eicheln – verlockend, aber gefährlich

Viele Hunde lieben es, Kastanien oder Eicheln aufzunehmen oder zu kauen. Doch was harmlos aussieht, kann ernste Folgen haben:

  • Eicheln enthalten Gerbstoffe (Tannine), die giftig für Leber und Nieren sind.
  • Kastanien sind schwer verdaulich und können Magen-Darm-Verstopfungen verursachen.

👉 Tipp: Lenke deinen Hund beim Spaziergang lieber mit einem gesunden Kauartikel ab – das befriedigt das Kaubedürfnis sicher und lecker.

Verschiedene Waldpilze

🍄 2. Pilze – kleine Waldgeister mit großem Risiko

Im feuchten Herbst sprießen Pilze überall. Leider sind viele davon giftig – auch für Hunde. Schon kleinste Mengen von Knollenblätterpilz, Fliegenpilz oder Gallenröhrling können Erbrechen, Krämpfe oder Leberschäden auslösen.

👉 Tipp: Lass deinen Hund im Wald möglichst an der Leine und achte darauf, dass er nichts vom Boden frisst.

Verrottendes Obst auf einer Wiese

🍎 3. Fallobst & vergorene Früchte – Alkoholgefahr für Hunde

Überreife oder vergorene Äpfel, Birnen und Zwetschgen können bei Hunden alkoholähnliche Symptome hervorrufen: Taumeln, Erbrechen oder gar Vergiftungen. Außerdem enthalten viele Obstkerne Blausäure, die in größeren Mengen gefährlich ist.

Hundefell mit einer Zecke

🪱 4. Parasiten sind auch im Herbst aktiv

Viele glauben, dass Zecken und Flöhe mit dem Sommer verschwinden – das stimmt leider nicht. Zecken sind bis etwa 7 °C aktiv und können auch im Herbst Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose übertragen. Außerdem tauchen jetzt Herbstgrasmilben auf, die starken Juckreiz verursachen.

👉 Tipp: Kontrolliere nach jedem Spaziergang Fell, Pfoten und Ohren und nutze weiterhin deinen Zeckenschutz.

Komposthaufen mit nassem Laub

🧫 5. Kompost, Laub & Pfützen – versteckte Gefahrenquellen

Feuchtes Laub oder Komposthaufen können Schimmelpilze oder Bakterien enthalten. Auch Pfützen bergen ein Risiko für Leptospiren, die gefährliche Infektionen auslösen. Hunde, die gern schnüffeln oder trinken, können sich so schnell anstecken.

👉 Tipp: Meide stehende Gewässer und wische deinem Hund nach dem Spaziergang die Pfoten sauber.

Hund mit Leuchtband in der Dunkelheit

🌙 6. Dunkle Abende & kalte Temperaturen

Mit der Zeitumstellung wird es früher dunkel – das erhöht das Unfallrisiko. Reflektierende Halsbänder und Leinen sind jetzt Pflicht. Kurzhaarige oder ältere Hunde können zudem bei feuchtem Wetter schnell frieren.

👉 Tipp: Achte auf passende Hundebekleidung und nimm für längere Spaziergänge gesunde Snacks mit.

FAQs

Warum sind Kastanien und Eicheln für Hunde gefährlich?

Kastanien können aufgrund ihrer Größe und Form zu gefährlichen Darmverschlüssen führen. Eicheln hingegen enthalten Tannine (Gerbstoffe), die bei Verzehr giftig für die Nieren und die Leber deines Hundes sind. Beobachtest du Erbrechen oder Abgeschlagenheit nach dem Spaziergang, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Sind Zecken im Herbst nicht schon im Winterschlaf?

Leider nein! Zecken sind oft bis zu einer Temperatur von 7 °C aktiv. Da der Herbst oft mild und feucht ist, bleibt das Risiko für Krankheiten wie Borreliose bestehen. Ein durchgehender Parasitenschutz ist daher auch im Oktober und November ratsam.

Mein Hund hat aus einer Pfütze getrunken – ist das schlimm?

In stehendem Wasser, wie Pfützen oder flachen Gräben, können sich Leptospiren (Bakterien) sammeln. Diese können schwere Infektionen auslösen. Achte darauf, dass dein Hund unterwegs lieber aus einer mitgebrachten Trinkflasche trinkt.

Woran erkenne ich, dass mein Hund im Herbst friert?

Besonders kurzhaarige Hunde, Welpen oder Senioren ohne schützende Unterwolle fangen an zu zittern, ziehen die Rute ein oder zeigen eine angespannte Körperhaltung. Ein gut sitzender Hundemantel schützt hier nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Nässe und stärkt das Immunsystem.

Was soll ich tun, wenn mein Hund einen unbekannten Pilz gefressen hat?

Ruhe bewahren, aber schnell handeln! Versuche, ein Foto des Pilzes zu machen oder eine Probe mitzunehmen (Handschuhe nutzen!). Kontaktiere sofort deinen Tierarzt. Anzeichen einer Vergiftung können Speicheln, Zittern, Erbrechen oder verengte Pupillen sein.

Fazit: Sicher durch den Herbst 

Der Herbst ist wunderschön – solange du weißt, worauf du achten musst.
Mit etwas Vorsicht und den richtigen Leckerlis kannst du gemeinsam mit deinem Hund die goldene Jahreszeit genießen.
Unsere
Produkte von Professor Keks sind natürlich, nachhaltig und artgerecht –
perfekt für alle, die das Wohl ihres Hundes genauso lieben wie die
bunten Herbsttage.